Das Gold der Almen.

Südtirol und die Almwirtschaft haben eine sehr lange Tradition. Bereits seit dem Mittelalter werden Jahr für Jahr Kühe, Pferde und Schafe im Sommer auf die Alm begleitet und dort für die Sommermonate gehalten. Dies ist einerseits eine Entlastung für den Bauern, dem die Hofarbeit erspart wird, andererseits für jedermann, der das Gold der Almen probieren darf.
Was ist nun das Gold der Almen?
Es ist der Käse. Die Milch wurde bereits im dunklen Zeitalter zu Käse geronnen und somit haltbar gemacht. Das besondere jedoch an Almkäse ist der Geschmack. Das Vieh auf der Alm hat sehr viel Bewegung und hat den ganzen Tag die frische Höhenluft in der Nase. Wer schon einmal auf der Alm war kann bestätigen, dass diese Luft ganz besonders gut tut. Auch das lichte Gras und die Blumen verleihen schlussendlich dem Käse das gewisse Etwas. Vom leichten Topfen bis zum herben Graukäse gibt es ein breites Band an verschiedenen Käsetypen. Auf der Alm in den kleinen Hütten wird der Käse meist zu Speck, Schüttelbrot und Südtiroler Vernatsch-Wein gereicht. Auch das Tal kann sich dann im Herbst darauf freuen den Käse zu verspeisen. Beim Almabtrieb zwischen September und Oktober wird das Vieh und die Erzeugnisse des Sommers zu Tale gebracht.



<< Home